Hauptstadt rüstet sich für sonnige Zeiten
Berlin. Für das bisher größte Solarstromprojekt auf Berliner Gebäuden ist gestern der Startschuss gefallen. Auf bis zu 24 Dächern öffentlicher Gebäude in sechs Berliner Bezirken sollen Fotovoltaikanlagen installiert werden, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt mit.
Die 30°-Solar GmbH habe als Investor für das Projekt Solarstrompark Berliner Schulen jetzt die ersten Mietverträge abgeschlossen. Zu den quer über das Stadtgebiet verteilten Objekten gehört neben Schulgebäuden auch das Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg. «Dies ist ein Erfolg für den Ausbau der Solarenergie in Berlin» , erklärte der zuständige Staatssekretär Benjamin-Immanuel Hoff (Linke).
Die neuen Anlagen speisten sauberen Solarstrom ins Berliner Stromnetz und leisteten damit einen Beitrag zur Senkung des CO 2 -Ausstoßes in der Stadt, sagte der Staatssekretär.
Nach Angaben des Investors bringen die Fotovoltaikanlagen im Endausbau Solarstrom mit einer Spitzenleistung von 820 Kilowatt, das sei viermal mehr als Berlins größte Einzelanlage erzeuge. Die Anlagen sollen noch in diesem Jahr gebaut werden.
Bislang wurden in Berlin durch Investoren 13 Fotovoltaik-Anlagen auf zwölf Dächern von öffentlichen Gebäuden installiert. (dpa/ck)
Extras zum Artikel
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 11. Juli 2007, 00:00 Uhr
Geändert am: 16. Juli 2007, 02:36 Uhr
Autor:

Jüngste Kommentare
Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden