09. März 2010, 00:00 Uhr

Für ein glückliches Arbeitsleben

Annette Hoppe von der BTU Cottbus hat Technikstress den Kampf angesagt

Cottbus Stress am Arbeitsplatz kann dazu führen, dass Arbeitnehmer unglücklich werden. Die Ursachen sind allerdings viel tiefer gehend als gedacht. Die Privatdozentin Dr. Dr. Annette Hoppe hat sich an der BTU Cottbus intensiv mit diesem Thema beschäftigt.

Roberto Kockrow, Frank Holzbecher, Vivian Schwedt mit dem digitalen Blickerfassungssystem, David Rudolph, PD Dr. Annette Hoppe, Rico Ganßauge (v.l.) forschen in einem Labor der BTU Cottbus. Foto: Michael Helbig
„Ich habe gerade keine Zeit und bin gestresst.“ Dieser Satz ist wohl den meisten Menschen schon einmal über die Lippen gegangen. Die Ursachen für ein solches Gefühl sind laut Annette Hoppe allerdings nicht nur an einen bestimmten kurzfristigen Zustand gebunden. Vielmehr baue sich ein „Unwohlsein“ auf.

Die Gründe sind kompliziert und der Betroffene braucht, um sie ausfindig zu machen, vor allem eines: Zeit. Annette Hoppe, die an der BTU Cottbus das Lehrgebiet Arbeitswissenschaft/Arbeitspsychologie im Jahr 2004 aufgebaut hat und leitet, widmet sich deshalb auch dem Thema Technikstress. „Viele Arbeitnehmer, die täglich mit technischen Geräten arbeiten, fühlen sich am Ende des Tages gestresst. Anstatt sich am Abend auszuruhen, geht der Stress mit dem Gang vor dem Fernseher oder Computer zuhause weiter. Dadurch werden ständig dieselben Hirnzentren beansprucht.“

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Erstellt am: 09. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 09. März 2010, 09:59 Uhr
Autor: Von Manuel Holscher

Von Manuel Holscher

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