Mädchenleiche vom Kap Arkona als Katharina identifiziert
Rechtsmedizinische Untersuchung lässt keinen Zweifel
Stralsund Es ist traurige Gewissheit: Die kleine Katharina aus Brandenburg ist tot. Bei der am Dienstag am Kap Arkona auf der Insel Rügen entdeckten Leiche handele es sich um Katharina, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Lechte am Donnerstag in Stralsund.
Das Mädchen aus Brandenburg war am 26. Dezember 2011 bei einem Spaziergang mit Mutter und Schwester an der Steilküste am Kap Arkona ums Leben gekommen, als sich urplötzlich mehrere Tausend Kubikmeter Kreide und Geröll aus dem 35 Meter hohen Steilküstenkliff über ihnen lösten und in die Tiefe stürzten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft starb das Mädchen durch Einwirkung stumpfer Gewalt.
Mutter und ältere Schwester wurden bei dem Steilküstenabbruch verletzt. Katharina blieb trotz intensiver Suche verschwunden. Zwei Wochen nach dem Abbruch mussten die Helfer die Suche nach dem Leichnam aufgeben, obwohl Spürhunde mehrfach angeschlagen hatten.
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Erstellt am: 03. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. Februar 2012, 03:25 Uhr
Autor: dpa/pb

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