07. Februar 2012, 00:00 Uhr

Eiswinter wird immer bedrohlicher

Schnee und Glätte lähmen Europa / Etwa 300 Menschen starben bisher in der Kälte

Berlin/Rom/Belgrad Eiseskälte in Europa: Teile des Kontinents versinken im Schnee. Hunderte Menschen erfrieren. Mallorca vermeldet Rekordkälte. Auf Deutschlands Flüssen blockiert Packeis die Schifffahrt.

Der Eiswinter 2012 wird immer bedrohlicher: Etwa 300 Menschen starben bisher in der Kälte. Allein in Polen erfroren in der Nacht zum Montag neun Menschen. Auch Südeuropa macht die ungewöhnliche Kälte zu schaffen: In Italien starben Schätzungen zufolge bislang zehn Menschen. In Rom und zahlreichen anderen Städten blieben am Montag Schulen und Behörden geschlossen. Auf Mallorca wurden die tiefsten Temperaturen seit 40 Jahren registriert.

Auch in Deutschland ist es weiter bitterkalt. In Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern wurden in der Nacht zum Montag minus 28,7 rad gemessen. Ob es bundesweit die tiefste Temperatur war, konnten die Meteorologen zunächst nicht sagen. Laut Deutschen Wetterdienst (DWD) war es im Osten und im Süden Deutschlands besonders frostig.

Die Lage in Osteuropa wird zunehmend dramatischer. In Polen stieg die Zahl der Kältetoten seit dem 27. Januar auf 61, wie das Warschauer Innenministerium mitteilte.
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Erstellt am: 07. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Februar 2012, 03:28 Uhr
Autor: dpa/pb

dpa/pb

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