06. Februar 2012, 00:00 Uhr

Die Kälte lähmt Europa

Mehr als 280 Menschen in Kälte, Eis und Schnee gestorben

Berlin/Rom/Belgrad Winter 2012 in Europa: Teile des Kontinents versinken im Schnee. Hunderte Menschen erfrieren. Extremkälte auch in Deutschland. Die Elbe liegt unter einem Eispanzer. Auf Frost folgt Schnee.

Eine Woche nach dem heftigen Wintereinbruch in Europa sind mehr als 280 Menschen in Kälte, Eis und Schnee gestorben. Allein in der Ukraine fanden bis zum Wochenende 131 Menschen den Kältetod.

In Deutschland war die Nacht zum Sonntag mit minus 28 Grad die bisher kälteste Nacht des Winters. Und es soll noch kälter werden. Zugleich sind neuer Schnee und Stürme angekündigt.

In Mittel- und Süditalien herrschte Winterchaos. Zwei Menschen starben, als Dächer unter der Last des Schnees zusammenbrachen. Bis zu 120 000 Menschen waren zeitweise ohne Strom. Tausende blieben in Zügen oder Autos stecken.

Serbien hat nach tagelangen schweren Schneefällen im ganzen Land die „Ausnahmesituation“ ausgerufen. Das bedeutet, dass alle verfügbaren Mittel zur Linderung des Schneechaos' eingesetzt werden. Die Regierung begründete ihren Schritt mit 70 000 Menschen, die durch die Schneemassen von der Umwelt abgeschnitten sind.
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Erstellt am: 06. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 06. Februar 2012, 03:23 Uhr
Autor: dpa/pb

dpa/pb

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