15. August 2009, 00:00 Uhr

Berliner Rocker-Krieg eskaliert: Mord auf offener Straße

Konflikt zwischen verfeindeten Banden könnte Motiv sein

Berlin Ein Angehöriger der Berliner Rockerszene ist in der Nacht zum Freitag auf offener Straße getötet worden. Auf den 33-Jährigen sei geschossen und eingestochen worden, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft nach einer Obduktion der Leiche mit.

Möglicherweise seien die Hintergründe der Tat im Rockermilieu zu finden, wo es zwischen rivalisierenden Banden immer wieder zu blutigen Attacken kommt.

Nach Angaben der Polizei hörten Anwohner einer Plattenbausiedlung im Bezirk Hohenschönhausen gegen Mitternacht Schüsse. In einer nahe gelegenen Straße fanden alarmierte Beamte kurze Zeit später den schwer verletzten 33-Jährigen, der der Polizei aus dem Umfeld des Rockermilieus bekannt ist. Offenbar hatte sich der Mann noch rund 200 Meter weit zu einem Wohnhaus geschleppt, ehe er zusammenbrach und verblutete. Notärzten gelang es nicht, ihn wiederzubeleben.

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Erstellt am: 15. August 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 02. September 2009, 15:03 Uhr
Autor: AFP/jc

AFP/jc

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