Wollny staubte dann zum 2:1 ab und fünf Minuten später war der Sieg gegen den Tabellendritten endgültig unter Dach und Fach. Otto zirkelte einen Freistoß perfekt über die Mauer.

BSV Guben Nord II - TSV Groß Kölzig 1:2 (0:0). Kölzigs Trainer Rene Grote wusste gar nicht so recht, wie ihm geschieht, als Schiedsrichter Pfister die Partie beim Stand von 2:1 für seine Mannschaft abpfiff. "Wir haben fast aus keiner Chance zwei Tore gemacht. Aber die Mannschaft hält zusammen und versucht, auch nach einem Rückstand wiederzukommen." Guben hatte das Spiel bestimmt, aber zweimal nicht auf Billeb aufgepasst.

Viktoria Cottbus - Kahrener SV 0:2 (0:2). Seit 406 Minuten ohne Gegentor ist der KSV nach dem Auswärtssieg bei Viktoria. Die Hausherren haben zwar zunächst "viel Rabbatz gemacht" (KSV-Coach Marco Christoph), Kahren überstand jedoch etwaige Komplikationen und setzte selbst die entscheidenden Spielzüge.

SV Döbern - SG Briesen/Dissen 2:0 (1:0). Seinen siebten Dreipunkteerfolg in Serie fuhr Tabellenführer Döbern ein. Briesen verkaufte sich gut und lief in zwei Tempogegenstöße hinein. Mit etwas mehr Glück und Geschick hätte die Mannschaft von Mario Kierstan vielleicht sogar etwas mitgenommen aus dem Jahnsportpark. Unmittelbar vor Gads Treffer zum 2:0 aber scheiterte Konzack am bereits am Boden liegenden SV-Keeper Römer.

Spremberger SV - VfB Krieschow II 3:2 (0:1). Als einziges Team ungeschlagen bleibt der SSV, der auch im Verfolgerduell gegen Krieschows Zweite dominant auftrat. Zwar führten die Gäste nach 45 Minuten und schienen sich nach Schrecks Ausgleich (86.) schon eines Punktes sicher zu sein, doch im Gegenzug buchte Müller drei Zähler für die Mannschaft von Ronny Noack.

SV Leuthen/Oßnig - SG Sielow 1:3 (0:1). Einen Punkt, wenn nicht sogar deren drei hätte das Tabellenschlusslicht verdient gehabt. "Doch der liebe Gott hat wohl etwas gegen uns", hadert Leuthens Christoph Ballaschk mit dem Schicksal. Steinborns Lattentreffer war nur eine von zahlreichen Chancen, die man vergab. Erst in den finalen Minuten traf Sielow letztlich zum Sieg.

SV Guhrow - Fichte Kunersdorf 2:2 (0:2). Kunersdorf steuerte schon Richtung viertem Auswärtssieg, ließ sich nach der Wiederaufnahme des Spiels aber von der harten Guhrower Gangart beeindrucken. Die wiederum verloren Haschke und hoffen, dass er nicht allzu lange ausfallen wird.