Der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) verlängert die Aussetzung jeglichen Spielbetriebs für alle Spiel- und Altersklassen des Verbandes und seiner Kreise bis zum 31. Dezember 2020. Darauf haben sich am Freitagabend die Mitglieder des Verbands-Vorstandes in einer Videokonferenz geeinigt. Diesem Beschluss ging eine einstimmige Empfehlung des FLB-Krisenstabes voraus.
Nachdem bei der Ministerpräsidentenkonferenz am vergangenen Montag keine Entscheidungen getroffen worden sind, welche Lockerungen im Sportbereich vermuten lassen, ist es laut Verband nicht realistisch zu erwarten, dass ein Spielbetrieb im Amateurbereich in diesem Jahr wieder zugelassen wird. „Wir verkennen hierbei nicht die gesundheitliche und gesellschaftliche Bedeutung des Sports, wollen aber ohne weiteres Zögern uns auf keine vagen Hoffnungen stützen und weiterhin auf von uns nicht beeinflussbare politische Entscheidungen warten. Mit diesem Entschluss möchten wir auch unseren Vereinen eine gewisse Planungssicherheit geben und ermöglichen allen Mannschaften eine vorgezogene Winterpause“, fasst FLB-Präsident Jens Kaden das Ergebnis der Videokonferenz zusammen.
Der „Re-Start“ unterliegt der Abhängigkeit zur weiteren Pandemieentwicklung, der politischen und amtlichen Verfügungslage, den Witterungsbedingungen und der Organisationsfähigkeit der Spiele.
Wann es weitergeht, ist ungewiss. Der FLB teilt aber mit, dass die Winterpause früher als ursprünglich geplant am 13. Februar möglich sei. „Ein möglicher Beginn der Fortsetzung des Spielbetriebs könnte unter Beachtung, der in Aussicht gestellten Vorbereitungszeit von zehn Tagen auch nach einer verkürzten Spielpause erfolgen“, so die Verbandsmitteilung. Der erste mögliche Nachholspieltag ist der 9. Januar.