03. Februar 2012, 00:00 Uhr

Zwei Hochschulen gewinnen bei Karriere-Wettbewerb

Dresden Zwei Hochschulen gewinnen bei Karriere-Wettbewerb Zwei sächsische Hochschulen haben beim Wettbewerb „Karrierewege“ der Hochschulinitiative Neue Bundesländer abgesahnt. Der Erfolg der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und der Hochschule Zittau/Görlitz sei ein deutliches Zeichen für die Innovationskraft in Sachsen, erklärte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos).

„Mit ihren Entwürfen schlagen sie Brücken für ihre Studenten und deren Karrierechancen.“ Vor allem im Zuge des demografischen Wandels sei Hochschulmarketing ein wesentliches Instrument, um kluge Köpfe im Land zu halten.


Linke will Vorschläge für U-Ausschuss

Sachsens Linksfraktion treibt die Vorbereitungen für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Zwickauer Terrorzelle voran. Fraktionschef André Hahn bat jetzt die Chefs der anderen Fraktionen jenseits der rechtsextremen NPD in einem Brief um Mitarbeit. Sie sollten Vorschläge für die Arbeit des U-Ausschusses unterbreiten, wie die Fraktion am Donnerstag in Dresden mitteilte. In der zweiten Februarhälfte könne man sich dann über einen gemeinsamen Auftrag für das Gremium verständigen.


Schulen und Kitas bekommen mehr Geld

Schulen und Kitas sind die großen Nutznießer der Steuermehreinnahmen, die jetzt in Sachsen zusätzlich für Investitionen verteilt werden. 22 Millionen Euro sollen in diesen Bereich fließen, teilte das Finanzministerium am Donnerstag in Dresden mit. Insgesamt werden 85 Millionen Euro gezielt für Projekte vergeben, zudem gehen 21 Millionen Euro pauschal an die Kommunen.



Hoyerswerdaer am Dienstag vor Gericht

Vor der 1. Großen Strafkammer am Landgericht Bautzen beginnt am kommenden Dienstag, 7. Februar, die Strafverhandlung gegen den 24-jährigen André S. aus Hoyerswerda. Ihm wird vorgeworfen, 45 Kilogramm Haschisch und 13 Kilogramm Marihuana an Dritte verkauft zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem in U-Haft Sitzenden unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln in 17 Fällen vor. Das Strafgesetzbuch sieht für derartige Vergehen Freiheitsstrafen zwischen einem Jahr und 15 Jahren vor.



Biedenkopfs in Dresdner Hotel gezogen

Gut zehn Jahre nach seiner Amtsniederlegung ist Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) mit seiner Frau Ingrid umgezogen. Erstwohnsitz des Ehepaars sei seit Kurzem Übersee am Chiemsee in Bayern, sagte Biedenkopf am Donnerstag.

In Dresden habe das Ehepaar die Mietwohnung am Neumarkt aufgegeben und sei dauerhaft in eine Suite des benachbarten Hotels QF gezogen. Seine 80-jährige Frau wollte neben dem Haus am Chiemsee keinen zweiten Haushalt mehr in Dresden führen, sagte der 82-Jährige zur Begründung.
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Erstellt am: 03. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. Februar 2012, 11:35 Uhr
Autor: dpa/kr

dpa/kr

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