Streikende Lehrer legen Sachsens Schulen lahm
Dresden Sächsische Landesbeschäftigte und Lehrer sind am Freitagmorgen in einen ganztägigen Warnstreik getreten und bringen damit den Schulbetrieb weitgehend zum Erliegen. Auch für Weißwasser und Hoyerswerda waren Aktionen angekündigt worden.
Betroffen von dem Warnstreik sind Schulen, Schulverwaltungen, Hochschulen und die Kultureinrichtungen, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di mit. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sollten etwa 1000 der 1400 Sächsischen Schulen vom Ausstand betroffen sein. Höhepunkt der Aktionen wird am Vormittag eine Kundgebung vor dem Dresdner Finanzministerium sein, zu der rund 10 000 Teilnehmer erwartet werden.
Eine Notbetreuung der Schüler sei aber überall gesichert, hieß es. Im Tarifkonflikt fordern die Gewerkschaften acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr. Die Tarifgemeinschaft der Länder bietet bisher 4,2 Prozent mehr für 24 Monate bis Ende 2010, allerdings erst von Juli an. Am Samstag sollen die Verhandlungen in Potsdam in eine neue Runde gehen.
Wo in der Lausitz gestreikt wird, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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