02. Juli 2011, 00:00 Uhr

Schwule und Lesben feiern Christopher-Street-Day

Am Wochenende verwandelt sich Sachsen in eine große Partymeile

Dresden/Leipzig Mit Straßenumzügen und Festen feiern an diesem Wochenende Schwule und Lesben in Sachsen den Christopher-Street-Day (CSD). In Dresden werden zu einer Parade durch die Innenstadt am Samstag Tausende Besucher erwartet.

Sie ist zugleich Abschluss der am vergangenen Sonntag gestarteten CSD-Woche in der Landeshauptstadt. In Leipzig stehen die CSD-Feierlichkeiten unter dem Motto „Homophobie ist heilbar“.

Insgesamt seien bis zum 9. Juli 31 Veranstaltungen geplant, in denen für Akzeptanz und Gleichberechtigung homosexuell lebender Menschen geworben werden soll, teilten die Veranstalter am Freitag mit. Geplant seien unter anderem eine Fahrradtour, ein Montagsgebet zum CSD in der evangelisch-reformierten Gemeinde sowie Kinonächte. Zum Abschluss am 9. Juli gibt es ein Straßenfest und eine Demons-tration. Dazu erwartet der Leipziger CSD-Verein zwischen 2500 und 3000 Menschen. Startpunkt ist der Nikolaikirchhof.

Mit CSD-Umzügen werben Homosexuelle für Gleichberechtigung und Toleranz. Sie erinnern zugleich an die Polizeirazzia in einer New Yorker Schwulenbar am 28. Juni 1969. Damals wehrten sich die Kneipenbesucher in der Christopher Street. Es kam zur Straßenschlacht und tagelangen Unruhen. Mehr Infos:

www.csd-leipzig.de sowie unter www.csd-dresden.de.
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Erstellt am: 02. Juli 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 02. Juli 2011, 02:49 Uhr
Autor: epd/vc

epd/vc

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