27. Februar 2009, 18:29 Uhr

Schulfrei dank Warnstreik: Sächsische Lehrer wollen mehr Geld

Dresden Nachdenklich sitzt Schulleiter Henryk Hambsch hinter seinem Schreibtisch. Natürlich sei es ärgerlich, wenn Unterricht ausfalle, sagt er am Tag des zweiten großen Lehrer-Warnstreiks in Sachsen seit Beginn der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst. „Aber darüber, ob die Forderung der Gewerkschaften gerechtfertigt ist oder nicht, will ich nicht urteilen“, fügt er hinzu.

Proteste im Tarifkonflikt  - Dresden
Sächsische Landesbeschäftigte und Lehrer bei der zentralen Kundgebung. Betroffen von dem Warnstreik sind Schulen, Schulverwaltungen, Hochschulen und Kultureinrichtungen. Foto: Matthias Hiekel (dpa-Zentralbild)


Alles in allem sei der Tag trotz des Streiks in geordneten Bahnen verlaufen. Statt des regulären Unterrichts habe es aber lediglich eine „pädagogische Betreuung“ für die Kinder gegeben.

Wie in der 4. Grundschule in der Dresdner Neustadt ist am Freitag auch in vielen anderen Schulen im Land der Unterricht ausgefallen oder konnte nur eingeschränkt stattfinden. Laut Sächsischem Lehrerverband (SLV) sind rund 20 000 Lehrer an diesem Tag nicht zur Arbeit gegangen. Etwa 1000 der 1400 öffentlichen Schulen im Land haben sich an den Streiks beteiligt.

Warum die Lehrer unzufrieden sind. Weiter auf Seite 2.

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Erstellt am: 27. Februar 2009, 18:29 Uhr
Geändert am: 22. Februar 2011, 12:12 Uhr
Autor: ddp

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