19. August 2011, 00:00 Uhr

Razzia-Protest: Jenaer OB schreibt offenen Brief an Tillich

Dresden Razzia-Protest: Jenaer OB schreibt offenen Brief an Tillich Die sächsische Durchsuchungsaktion beim Thüringer Pfarrer Lothar König bleibt umstritten. Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) kritisierte die Razzia in einem am Donnerstag verbreiteten Offenen Brief an Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).

In dem Schreiben spricht Schröter von einem Schaden im „mitteldeutschen Binnenverhältnis“. Schröter lud Tillich zu einer Podiumsdiskussion nach Jena ein, um dort über die „aufgeworfenen Fragen“ zu sprechen.



Schülerlabor für Energie und Mobilität

Sachsens Schüler sollen mit einem speziellen Labor für die Zukunftsthemen Energie und Mobilität begeistert werden. Am Donnerstag wurde eine Absichtserklärung zwischen Vertretern der Museen Dresden, der Stadt und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterzeichnet. Bis Ende 2012 soll in den Technischen Sammlungen Dresden auf 250 Quadratmetern das sogenannte DLR_School_Lab entstehen.



Sachsen will auf Prag bei Welterbe zugehen

Sachsen hat bei der Bewerbung für das Weltkulturerbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“ seine Strategie geändert. Statt das Vorhaben allein voranzubringen, werde man nun doch auf das Nachbarland Tschechien zugehen, um eine gemeinsame Bewerbung zu prüfen, berichtet die „Freie Presse“ unter Berufung auf Innenminister Markus Ulbig (CDU).

Explosion in Bäckerei durch Gas

Nach der Explosion in einer Leipziger Bäckerei ist die Identität des Toten am Donnerstag zunächst weiter unklar gewesen. Die Polizei konnte Berichte nicht bestätigen, wonach es sich um den alten Inhaber handeln soll. Auch zur genauen Unglücksursache gab es keine Angaben. Sicher ist nur: Eine Gasexplosion hatte am Mittwoch den Flachbau, in dem die Bäckerei untergebracht war, zerstört.

Zahl der Autodiebstähle zurückgegangen

In Sachsen ist die Zahl der Autodiebstähle deutlich zurückgegangen. Im ersten Halbjahr wurden landesweit 1764 Fahrzeuge als gestohlen gemeldet, wie das Innenministerium in Dresden am Donnerstag mitteilte. Das seien 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Stark zugenommen haben nach den Angaben im selben Zeitraum allerdings Baustellendiebstähle (plus 26,4) und Computerkriminalität (plus 31,7 Prozent).

Vogtländer arbeiten am meisten

Die Vogtländer haben 2009 von allen Sachsen am meisten gearbeitet. Wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte, lagen die Erwerbstätigen im Vogtlandkreis mit 1457 Arbeitsstunden pro Kopf und Jahr auf Rang 1, knapp vor denen im Landkreis Meißen (1455 Stunden). Das geringste Arbeitspensum wurde in der kreisfreien Stadt Chemnitz mit 1400 Stunden geleistet.

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Erstellt am: 19. August 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 19. August 2011, 02:52 Uhr
Autor: dapd/uf

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