28. März 2006, 01:10 Uhr

Physikalisches Gipfeltreffen von 4300 Forschern in Dresden

Dresden. Die Elbmetropole ist seit gestern Anziehungspunkt für Physiker aus aller Welt. Bei einer gemeinsamen Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der European Physical Society sind rund 4300 Wissenschaftler aus 60 Ländern zu Gast.


Die Veranstalter sprachen von einem „physikalischen Gipfeltreffen“. Im Mittelpunkt steht die Festkörperphysik mit einem Spektrum von der Nanotechnologie über Quantencomputer bis hin zu neuen Materialien und biologischer Physik. Bis Freitag sind fast 4000 Vorträge geplant.
Der in Bonn tätige Physiker Manfred Fiebig (39) erhält morgen den mit 15 000 Euro dotierten Walter-Schottky-Preis der DPG. Damit wird seine Arbeit auf dem Gebiet elektromagnetischer Effekte in Multiferroika gewidmet – Materialien, die magnetisch und elektrisch beeinflusst werden können. Auf Interesse stoßen ferner Vorträge über Quanten-Informationsverarbeitung. Quantencomputer sollen später einmal viel schneller rechnen können als es die heutige Technik vermag.  (dpa/mb)
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Erstellt am: 28. März 2006, 01:10 Uhr
Geändert am: 03. Dezember 2006, 21:19 Uhr
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