Herold Quick (parteilos) ist seit 2001 Bürgermeister von Falkenberg/Elster
Falkenberg
Bevor Herold Quick 2001 zum Bürgermeister von Falkenberg (Elbe-Elster) gewählt wurde, war er Verkaufsleiter in einem Autohaus. Doch in seinem Geburtsort Rehfeld (Falkenberger Ortsteil) hatte sich der 51-Jährige bereits einen Namen als ehrenamtlicher Amtschef gemacht. Rehfeld wurde „schönstes Dorf“ im Kreis. Dass sich Falkenberg zur Stadt im Grünen entwickelt, daran arbeitet der Vater zweier Söhne (32, 27 Jahre). Die RUNDSCHAU bat ihn zum Stichwort-Interview.
Die Trompete ist Herold Quicks Leidenschaft. Beim Rehfelder Pfarrer Martin Miech (r.) ging er einst in die „Lehre“. Mit ihm zu musizieren, sei heute noch ein Erlebnis. Foto: Sven Gückel Foto: Sven GückelLausitz: Das ist für mich nicht nur Kohle, sondern auch eine gute touristische Entwicklung. Und wir fühlen uns trotz der Randlage zugehörig zur Lausitz. Davon profitieren wir, weil die Leute mit Lausitz und Spreewald schon etwas anfangen können und dann auch nach Elbe-Elster kommen.
Heimat: Das ist für mich neben Falkenberg mein Heimatort Rehfeld, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Heimat ist für mich der Ort, wo das Herz ist, wohin ich immer wieder gern zurückkomme.
Probleme: Wir haben den Landesentwicklungsplan als Grundlage und wollen weiter zu einer Stadt im Grünen werden. Wenn ich allerdings an die rückläufigen Finanzen denke und daran, dass wir 2011 nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz unsere Bahnübergänge zu sanieren haben, dann stehen wir noch vor einem Rätsel. Falkenberg verfügt über Schienenstränge in sieben Richtungen. Da hilft uns keine Drittelfinanzierung mit Land und Bund. Wir sind hier ein Extrem, das nach einer Sonderlösung verlangt – auch Hilfe von der Bahn.
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