24. November 2009, 00:00 Uhr

„Als Christ das Gute bewahren“

Udo Witschas (CDU) ist seit acht Jahren Bürgermeister von Lohsa (Kreis Bautzen)

Seit acht Jahren ist Udo Witschas Bürgermeister von Lohsa (Kreis Bautzen). Der 38-jährige CDU-Politiker wurde 2004 zum Vize-Landrat des Kreises Kamenz gewählt und nimmt die Funktion auch nach der sächsischen Kommunalreform 2008 im neuen Kreis Bautzen ein. Der gelernte Installateurmeister hat zwei Töchter (fünf und elf Jahre). Die RUNDSCHAU bat ihn zum Stichwort-Interview.

Lohsas Bürgermeister Udo Witschas spielt gern gemeinsam mit seiner elfjährigen Tochter Jenny Gitarre, zurzeit üben sie das Stück „Ein Kompliment“ von Sportfreunde Stiller. Foto: U. Menschner Foto: U. Menschner
Lausitz: Ich kann meine Herkunft aus der Lausitz an meinem Namen festmachen: Witschas bedeutet auf sorbisch Lehmann – es muss sich also um eine Familie handeln, die schon seit vielen Generationen in der zweisprachigen Lausitz verwurzelt ist. Die Lausitz bildet eine einzigartige Landschaft, die sich in den letzten 100 Jahren, insbesondere durch die Bergbauindustrie, gewaltig verändert hat. Sie birgt viele erhaltenswerte Traditionen – nicht im Sinne des Bewahrens von Asche, sondern des Schürens des Feuers.

Heimat: Heimat ist der Grundstein der Existenz, des Lebens, aber auch des Dranges zum Handeln. Ich verbinde den Begriff „Heimat“ auch sehr stark mit Stolz.

Probleme: Ich bin seit achteinhalb Jahren Bürgermeister, aber solche haushalterischen Probleme wie derzeit kannte ich bislang nicht ansatzweise. Ein großes Problem stellt die Sanierung der Alttagebaugebiete dar.
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Erstellt am: 24. November 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 26. November 2009, 11:34 Uhr
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