Wirtschaftsminister Christoffers fordert „ehrliche Debatte um Braunkohle“
Cottbus Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) hat nach der Atomkatastrophe in Japan und den politischen Reaktionen um einen schnellen Atomausstieg in Deutschland „eine ehrliche Debatte um die Braunkohle“ gefordert. „Für mich bedarf es vor dem Hintergrund eines schnellen Atom ausstieges, für den ich schon immer war, einer ehrlichen Debatte um fossile Energieträger – also auch der Braunkohle“, sagte er im RUNDSCHAU-Interview.
Im Energiekonzept des Bundes spiele Gas überhaupt keine Rolle. Die Kohle sei völlig unterbelichtet. Wenn der Bund davon ausgehe, dass 40 Prozent des Energiebedarfes bis 2020 mit erneuerbaren Energien gedeckt werden könne, „dann müssen für die Deckungslücke von etwa 60 Prozent die fossilen Brennstoffe zurate gezogen werden“, erklärte Christoffers.
Weiter sagte er der Zeitung, dass ein gesellschaftlicher Konsens hergestellt werden müsse, über welche Zeiträume und unter welchen Konditionen fossile Rohstoffe eingesetzt werden können.
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Erstellt am: 30. November 1999, 00:00 Uhr
Geändert am: 31. März 2011, 17:45 Uhr
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