02. Februar 2012, 00:00 Uhr
Vorwürfe wegen Untreue
Potsdam
Am 28. Januar hat die RUNDSCHAU berichtet, dass die Berliner Staatsanwaltschaft gegen Siegfried Dreusicke, den Vorstandsvorsitzenden an der Spitze des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF), ermittelt.
Vorausgegangen waren Medienberichte, die den Beratervertrag des EJF mit Ex-Minister Rainer Speer kritisierten. In diesem Zusammenhang berichteten wir auch darüber, dass Dreusicke als Rechtsanwalt eine Baufirma beraten haben soll, die kurze Zeit später eine Seniorenwohnanlage für das EJF errichtete. Hierzu ließ Dreusicke durch seinen Anwalt mitteilen, der Vertrag der EJF mit der Baufirma sei erst im August 2008 geschlossen worden, ein Anwaltsvertrag erst später, und zwar nicht mit der die Seniorenwohnanlage bauenden Baufirma, sondern lediglich mit einem mit besagter Baufirma verbundenen Unternehmen. Mit der Baufirma selbst habe er keinen Vertrag geschlossen. Auch habe keine anwaltliche Beratung hinsichtlich der Seniorenwohnanlage stattgefunden.
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