10. Mai 2010, 00:00 Uhr

Ökojahr bei Brandenburgern beliebt

Auf eine Stelle kommen durchschnittlich vier Bewerber

Potsdam Nach der Schule im Nationalpark oder auf dem Bauernhof arbeiten – das wollen Jahr für Jahr Hunderte Jugendliche in Brandenburg. Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) steht auch 16 Jahre nach dem Start hoch im Kurs.

Charlotte Tavernier befasst sich im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres beim Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen auch mit der Färberkamille. In Brandenburg sind die Stellen weiter stark nachgefragt. Foto: dpa Foto: dpa
Für die 120 Plätze bewerben sich jährlich etwa drei- bis viermal so viele Jugendliche.

Die Vereine Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD), Märkischer Wald und Landesjugendring vermitteln die jungen Leute an Landwirte, Öko-Firmen und Umweltprojekte, in Waldkindergärten oder auch Zoologische Gärten. Zudem bieten sie fünf Seminarwochen.

So reisen die Freiwilligen der Jugendgemeinschaftsdienste in die Lausitz und beschäftigen sich mit konventioneller Energiegewinnung oder klettern auf Windräder, um alternative Formen kennenzulernen.

153 Euro Taschengeld, eine fast ebenso hohe Pauschale für Unterkunft und Verpflegung sowie 26 Tage Urlaub erwarten die Teilnehmer. Schwierigkeiten, die jeweils 40 Plätze zu besetzen, haben die Anbieter nicht. »Es ist phänomenal. Die Einsatzstellen sind bis September immer alle besetzt«, sagt Gaby Meyer vom Landesjugendring. Die meisten Teilnehmer nutzten das Jahr gezielt zur beruflichen Orientierung.
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Erstellt am: 10. Mai 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 10. Mai 2010, 02:31 Uhr
Autor: dpa/js

dpa/js

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