Mit diesen für die Grundschule bislang einmaligen Prüfungen habe die SPD/CDU-Koalition im Landtag nur eins erreicht, „ge-stresste Grundschüler, gestresste Eltern und gestresste Lehrer.“ Es sei zu hoffen, dass „betroffene Eltern das auf dem Gerichtswege noch kippen.“ Für Große sind die Vergleichsarbeiten in der 6. Klasse vor allem ein pädagogischer Sündenfall: „An den Grundschulen ist jetzt Angst eingezogen.“ Hinzu komme, dass der Unterricht kaum auf die Aufgaben mit dem Ankreuz-System vorbereite, „eher vergleichbar mit Führerscheinprüfungen“.
Ablehnung der Tests
Opposition, Landeselternrat und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnen die Tests ab, weil das Ergebnis für die Grundschüler bislang ungekannten Prüfungscharakter hat: Die Note der Vergleichsarbeiten fließt mit einem Anteil von 40 Prozent in die Deutsch/Mathe-Note auf dem Halbjahreszeugnis der Sechstklässler ein, mit dem sie sich zur Aufnahme auf ein Gymnasium bewerben.
von thorsten metzner
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