11. Januar 2010, 00:00 Uhr
Landratswahlen in der Lausitz gehen in die Verlängerung
Cottbus
Die neuen Landräte in drei Landkreisen der Region müssen in Stichwahlen bestimmt werden. Bei der Direktwahl am Sonntag holte keiner der Bewerber in Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster mehr als 50 Prozent der Stimmen.
Im Spree-Neiße-Kreis erzielte der langjährige Landrat Dieter Friese (SPD) 48,04 Prozent der Stimmen und tritt nun gegen Harald Altekrüger (CDU/35,83 Prozent) an. Abgeschlagen auf dem dritten Rang landete der Linken-Kandidat Diethelm Pagel, gegen den in den vergangen Tagen Stasi-Vorwürfe laut geworden waren, mit 16,14 Prozent. In Oberspreewald-Lausitz kam der parteilose Siegurd Heinze, der für die CDU ins Rennen ging, auf 49,9 Prozent und geht in die Stichwahl gegen die SPD-Bewerberin Martina Gregor-Ness (31,3 Prozent). In Elbe-Elster muss sich Christian Jaschinski (CDU/36,8 Prozent) mit der parteilosen Einzelbewerberin Iris Schülzke (33,8 Prozent) auseinandersetzen. Die Stichwahlen sind auf den 24. Januar terminiert.
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