Die Ergebnisse der Arbeiten sollen nach Auskunft des Bildungsministeriums noch vor Weihnachten vorliegen.
Rund 13 000 Schüler der 6. Klassen an Brandenburgs Grundschulen mussten vor einigen Tagen erstmals zentrale Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik schreiben. Die Noten dieser Arbeiten gehen zu 40 Prozent in das Halbjahreszeugnis ein. Dieses ist mitentscheidend für die Aufnahme an der weiterführenden Schule.
Grundsätzlich seien zentrale Vergleichsarbeiten akzeptabel, ebenso eine Benotung mit dem Gewicht einer normalen Klassenarbeit, so der Rat.
Das Gremium der Eltern kritisierte auch die Bewertungskriterien. „Entgegen den normalen Gepflogenheiten der Leistungsbewertung an Grundschulen wurden bei den zentralen Vergleichsarbeiten keine Zwischenschritte bewertet, sondern nur das Endergebnis.“ Dadurch hätten besonders leistungsschwächere Schüler große Schwierigkeiten, annehmbare Ergebnisse zu erzielen.
(dpa/mb)
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