Landeselternrat bekräftigt Kritik an Vergleichsarbeiten
Potsdam. Der Landeselternrat hat seine Kritik an den zentralen Vergleichsarbeiten in der 6. Klasse bekräftigt und Änderungen gefordert. Diese betreffen vor allem die Gewichtung und die Bewertungskriterien, teilte die Vorsitzende, Petra Brückner, gestern mit.
Rund 13 000 Schüler der 6. Klassen an Brandenburgs Grundschulen mussten vor einigen Tagen erstmals zentrale Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik schreiben. Die Noten dieser Arbeiten gehen zu 40 Prozent in das Halbjahreszeugnis ein. Dieses ist mitentscheidend für die Aufnahme an der weiterführenden Schule.
Grundsätzlich seien zentrale Vergleichsarbeiten akzeptabel, ebenso eine Benotung mit dem Gewicht einer normalen Klassenarbeit, so der Rat.
Das Gremium der Eltern kritisierte auch die Bewertungskriterien. „Entgegen den normalen Gepflogenheiten der Leistungsbewertung an Grundschulen wurden bei den zentralen Vergleichsarbeiten keine Zwischenschritte bewertet, sondern nur das Endergebnis.“ Dadurch hätten besonders leistungsschwächere Schüler große Schwierigkeiten, annehmbare Ergebnisse zu erzielen.
(dpa/mb)
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Erstellt am: 04. Dezember 2007, 00:00 Uhr
Geändert am: 04. Dezember 2007, 01:35 Uhr
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