„Die Landesregierung muss eindeutig festlegen, wie viele Wölfe Brandenburg vertragen kann“, sagte Präsident Wolfgang Bethe am Samstag beim «Wolfstag» im Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark (Teltow-Fläming).
Die Verbreitung des Wolfes könnte zu Problemen führen – beispielsweise wenn Schafe auf Bauernhöfen gerissen werden. „Es muss Regelungen geben, was passieren soll, wenn die Wölfe in Gebiete geraten, wo sie zur Gefahr werden könnten“, meinte Bethe.
Bislang tauchen in Brandenburg nur vereinzelt Wölfe auf, im Süden lebt ständig ein Paar. Damit Brandenburgs Jäger auf die Ankunft weiterer Exemplare vorbereitet sind, wird es von April an Fortbildungen geben. „Für uns Jäger wäre es besonders wichtig, dass die Landesregierung Vorgaben macht, wie viele Tiere das Land verträgt“, sagte Bethe. Denn: „Wir sollen die Wildbestände so halten, dass der Wald geschützt ist. Doch wie viel Wild kann in Wolfsgebieten geschossen werden, damit die Wölfe immer noch genug Beute haben?“ Zahlen müssten von Experten festgelegt werden. (dpa/dk)
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