02. Februar 2012, 00:00 Uhr

Feuerteufel treibt in Bad Freienwalde sein Unwesen

Erneut Wohnhausbrand / Polizei ermittelt mit Hochdruck

Bad Freienwalde Die wochenlange Brandserie in Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) reißt nicht ab. In der Nacht zum Mittwoch stand der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen.

Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Das Feuer zerstörte eine Abstellkammer sowie Teile des Daches. Es war der fünfte Brand in der Kurstadt seit Montag. Neun Bewohner des vierstöckigen Hauses mussten zeitweise ihre Wohnungen verlassen. Auch in diesem Fall vermutet die Polizei Brandstiftung.

Die Feuerwehr war nach Angaben der Leitstelle Oderland mit zwei Fahrzeugen und 40 Mann im Einsatz. Die Flammen konnten nach zwei Stunden gelöscht werden. Durch Rauch und Löschwasser wurden drei Wohnungen beschädigt, sodass sie vorerst nicht bewohnbar sind. Die Mieter kamen woanders unter.

Seit November werden in der Stadt vermehrt Brandstiftungen registriert. Erst am Dienstag war die Ermittlungsgruppe der Polizei zur Untersuchung der Taten aufgestockt worden.

So brannte es am Montag im Hausflur eines Mehrfamilienhauses. Dabei erlitten 14 Menschen Rauchgasvergiftungen und wurden zeitweise in Krankenhäuser gebracht. Feuerwehrleute mussten 24 Bewohner, darunter 14 Kinder, aus dem stark qualmenden Haus retten. Angaben zur Höhe des Schadens liegen noch nicht vor. Außerdem gerieten am Montag ein Schuppen und eine Holztreppe in einem anderen Haus in Brand. Im Januar ereigneten sich in der Kurstadt nach Polizeiangaben zwölf Brände.
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Erstellt am: 02. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 02. Februar 2012, 12:23 Uhr
Autor: dpa/kr

dpa/kr

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