Familien-Stiftung hilft seit 20 Jahren
Sozialminister Baaske würdigt Hilfe für in Not Geratene / Neue Chefin berufen
Potsdam Seit 20 Jahren setzt sich die Stiftung Hilfe für Familien in Not für betroffene Brandenburger ein. Mehr als 3000 Familien erhielten bislang Zuwendungen in Höhe von über 2,4 Millionen Euro, sagte Sozialminister Günter Baaske (SPD) am gestrigen Dienstag in Potsdam.
Nach Angaben der neu berufenen Vorsitzenden des Stiftungsrates, Ute Tenkof, reichten manchmal 150 Euro als schnelle Hilfe aus. Im Durchschnitt seien es etwa 800 bis 900 Euro. Manchmal fehle einer kinderreichen Familie Geld für nötige Anschaffungen, wenn sich Eltern trennten. Oder ein Elternteil werde plötzlich krank und ein finanzielles Loch entstehe. Bereitgestellt wurde Geld für den Kauf von Kinderbekleidung, um Obdachlosigkeit zu verhindern oder um die Abschaltung des Stroms zu verhindern.
Tenkof betonte, dass Menschen vor allem durch lange Arbeitslosigkeit in Not gerieten, aber auch durch den plötzlichen Tod von Angehörigen. Die Stiftung bringe Menschen, die helfen wollen mit denen zusammen, die Hilfe brauchen. Die Zinsen aus dem Stiftungskapital in Höhe von 4,6 Millionen Euro reichten nicht für alle Hilferufe aus. 2011 gingen Spenden in Höhe von rund 150 000 Euro ein, gut 44 Prozent mehr als 2010.

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