07. Februar 2012, 00:00 Uhr

Wetterkapriolen

Kommentar Zugegeben, es ist frisch draußen! Mütze, Schal, Handschuhe und Shirts und Pullover im Zwiebellook – für das morgendliche Ankleiden muss mehr Zeit eingeplant werden. Die volle Härte des Winters hat uns erwischt.

Online-Redakteur Sven Bock
Hoch „Dieter“ hat mit seiner eisigen Hand halb Europa schockgefrostet. Im TV gibt es Sondersendungen – und das soziale Netzwerk Facebook ist im Moment die wohl größte Wetterstation der Welt. Bilder von Thermometern soweit die Nachrichtenchronik reicht. Minus 12 Grad: fast noch hochsommerlich. Minus 16,2 Grad: schon besser, minus 17,1 Grad: da geht bestimmt noch mehr? Minus 26,5 Grad: rekordverdächtig! Wurde vor zwei Wochen bei zehn Grad Plus nicht schon der Frühling eingeläutet?

Dabei sind wir erst Anfang Februar. Rein kalendarisch und meteorologisch betrachtet in der Kernzeit des Winters. Laut statistischen Werten gibt es die tiefsten Temperaturen und höchsten Schneemengen sogar erst Mitte bis Ende Februar – behaupten zumindest Wetterexperten. Uns könnten also noch schlimmere Wetterkapriolen ins Haus stehen. Bis dahin schimpfen wir weiter auf den plötzlich auftretenden Winter. Mitten im Winter! Als wenn es nichts wichtigeres in der Welt gäbe.

Da fällt mir ein: Ich wollte ja noch schauen, ob mein Sack Reis auf der Terrasse auch schon eingefroren ist . . .
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Erstellt am: 07. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Februar 2012, 12:59 Uhr
Autor: Von Sven Bock

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