Ärztevertretung gehört nach Cottbus
Ärztevertretung gehört nach Cottbus Stephan Sägner aus Cottbus schreibt zu „Ärztekammer will weg aus Cottbus (RUNDSCHAU, 17. Januar 2012): (.
Niveau von Schiffsreisen verbessern
J oachim Skorna aus Cottbus schreibt zum Unglück des Kreuzfahrtschiffes Costa-Concordia :(. . .) Wie kann eine Reederei einen derartig wenig qualifizierten Seemann als Kapitän einsetzen, dem mehr als 4000 Menschen anvertraut sind? Auch die Reiseunternehmen müssen sich die Schiffe besser ansehen und kontrollieren, ob die Reederei in Ordnung ist. Schon jeder einfach beruflich vorgebildete Bürger weiß heutzutage, dass man nicht an die Küste heranfahren kann, wenn dies nicht ausdrücklich geplant ist. Das Unglück war in jedem Fall vermeidbar. (. . .) Die Vorkommnisse auf der „Costa Concordia“ können überall auftreten, wenn nicht eine andere Politik bezüglich des Personals betrieben wird. Angeheiterte Kapitäne nach sogenannten Kapitänsabenden sind auf vielen Schiffen anzutreffen (. . .). Es wird Zeit, die Schiffsreisen im Niveau zu verbessern.
Kein neuer Protzklotz im Spreewald
Wolfgang Austermann aus Burg (Spreewald) schreibt zum geplanten Burger Thermenhotel:Was bis vor Kurzem und womöglich auch immer noch Investmentbanking und Hedge-Fonds für Banker waren, sind Beton-Stahl-Glas-Paläste für Architekten. Diese Bauweise saugen sie beim Studium schon mit der Muttermilch ein. Sie können nicht anders bauen, da sie auch nur dafür Preise aus ihren eigenen angesehenen Reihen erhalten. Um diese Art der Selbstverwirklichung auch dem Spreewaldthermenhotel überstülpen zu können, werden sicherlich drei Stahlrohre als Metapher für Schilfrohre neben der Eingangstür platziert, um dann darauf zu verweisen, dass das Gebäude behutsam in die Landschaft eingefügt wurde. So ähnlich wurde bereits die Architektur des benachbarten Gebäudes der Spreewaldtherme angepriesen. Liebe Architekten, bleibt mit diesen kalten Kästen in Frankfurt, Chicago und Schanghai! Aber verschont attraktive Landschaften wie den Spreewald mit solch leblosen Fremdkörpern!
Burg ist ein Dorf im Spreewald und musste seit dem touristischen Boom in den 90er-Jahren schon einige unangepasste Großgebäude hinnehmen (Pennymarkt-Komplex, Ärztehaus gegenüber der Schule, Spreewaldtherme). Da helfen auch keine Bauvorschriften. Man muss bei solchen Vorhaben einfach den Verstand einschalten. Politiker und Baubürokraten, macht die Augen auf und erkennt die Schönheit des Spreewaldes! Wir brauchen keinen weiteren Protzklotz.
Atomausstieg ein richtiger Schritt
Peter Fuchs aus Oftering schreibt zur Nutzung der Atomkraft:„Little Boy“ war der Codename der Atombombe, die am 6. August 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde. Drei Tage später verwandelte „Fat Man“ Nagasaki ebenfalls in eine nukleare Hölle. Japan musste als erstes Land die Folgen eines atomaren Holocaust erleben. Aber vielleicht tragen gerade die neuerlichen Geschehnisse im Land der aufgehenden Sonne dazu bei, den in Wahrheit unbeherrschbaren Kreis der nuklearen Nutzung zu verlassen? Ereignisse wie in Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima lassen die katastrophalen Auswirkungen eines Unfalls erkennen. Bis heute konnte noch kein Mittel gegen die Folgen einer Kernschmelze gefunden werden. Politiker, die sich aufgrund dieser Vorkommnisse dazu entschließen, einen Ausstieg aus der Atomenergie voranzutreiben, zeigen damit einen richtigen Schritt ihrer politischen Verantwortlichkeit. Egal, welcher Gesinnung sie angehören. (. . .)
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Erstellt am: 04. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 04. Februar 2012, 02:53 Uhr
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