„Es gibt keinen Grund für Umzug nach Potsdam“
Interview Nachdem sich Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) für den Erhalt des Leistungssportprojektes der Bundespolizei am Standort Cottbus stark gemacht hat, sieht auch der CDU-Haushaltsexperte Ludwig Burkardt „keinen Grund für einen Umzug“. Die RUNDSCHAU sprach mit dem Brandenburger Landtagsabgeordneten aus Potsdam-Mittelmark.
Wenn ich mir anschaue, dass in den zurückliegenden Jahren 43 Millionen Euro - auch Landesmittel - in den Sportstandort Cottbus geflossen sind, ist mir das Ansinnen unverständlich. Das Land hat diese Gelder auch bewilligt, um für das Spitzensportprojekt der Bundespolizei bessere Bedingungen zu schaffen. Die Erweiterung des Sportinternats oder die neue Leichtathletikhalle sind Beispiele dafür. Dennoch gibt es den Brief von Sportlern, die den Umzug fordern. . .
Ja, aber da steht nichts Konkretes drin. Es kann nicht ernsthaft daran liegen, dass die Asse mit der Küche nicht zufrieden sein sollen. Sehen Sie einen Grund für einen Umzug nach Potsdam?
Nein. Das Land hat die Investitionen in Cottbus nicht gewährt, damit wir nun für den Umzug und in Potsdam wieder Geld ausgeben. Warum hat Brandenburg dem Standort Cottbus einst zugestimmt?
Weil Cottbus als Sportstadt Tradition hat. Zugleich ging es dabei natürlich um einen strukturpolitischen Effekt. Ein solch bedeutender Stützpunkt strahlt auf die Region aus. Er bringt Arbeitsplätze und Aufträge für die Wirtschaft. Die Debatte auf dem Rücken der Stadt Cottbus auszutragen, halte ich - gelinde gesagt - für deplaziert.
Mit Ludwig Burkardt sprach

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