Per E-Mail wandte sich Lange an die RUNDSCHAU und erklärte: „Wenn sich die Calauer Abgeordneten bereits wochenlang mit der kommunalpolitisch so wichtigen Frage beschäftigen müssen, ob bei leeren Kassen öffentliche Gelder für die Verabschiedung des scheidenden Bürgermeisters bereitgestellt werden sollen, dann kann man sich schon fragen, ob es dem Bürgermeister nicht auch zuzumuten wäre, seinen Ausstand selber zu finanzieren.“ Immerhin beziehe er als kommunaler Wahlbeamter auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt weiterhin Bezüge, die jedenfalls „deutlich über dem Hartz IV-Regelsatz liegen“. Kein Top-Manager würde auf den Gedanken kommen, so Lange, seinen Ausstand vom Unternehmen bezahlen zu lassen.

Aber wenn zwei Parteien sich streiten, ginge es oftmals nicht mehr um die Sache, sondern nur noch ums Prinzip. Seine Spendenzusage lasse ihn darüber nachdenken, ob das der Bürgermeister wirklich nötig habe. Sollte dieser seine Party tatsächlich doch selber finanzieren, käme die zugesagte Spende von 2000 Euro vielleicht doch eher der neu zu eröffnenden Kita „Kunterbunt“ zugute. red/hk