Was gefällt mir/uns an der Gemeinde weniger, was sollte verändert werden“
3. Worum werde ich mich als Erstes kümmern?

Feuerwehr

Für die Wählervereinigung Freunde der Feuerwehr spricht Gottfried Jurisch (55),
Meister der Bergbautechnik
:
1. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage im Dorf nach dem Wegbrechen fast aller gewerblichen Arbeitsplätze haben die Vereine einen regen Zuwachs zu verzeichnen. Auch durch den Volkssport wird das dörfliche Zusammenleben gefördert. Nachbarschaftshilfe wird ganz groß geschrieben. Die herrliche Umgebung mit der Teichlandschaft, den ausgedehnten Wäldern und dem schönen Ortskern machen die Lebensqualität mit aus.
2. Der schlechte Straßenzustand auf dem Autobahnzubringer S 92 und die damit verbundene Lärmbelästigung wie auch die Neuwiednitzer Straße, der fehlende Fußweg bis zum Ortsausgang Grünewald, die Zusammenarbeit mit den neuen Besitzern von ehemaligen Treuhandflächen und das Grundstück an der alten Mühle, das Eigentümer aus dem Westen hat, ärgern mich.
3. An erster Stelle wird für mich immer die Kommunal- und nicht die Fraktionspolitik stehen. Die Jägerhof-Fertigstellung mit erheblich höheren Eigenleistungen ist jetzt mit am Wichtigsten. Weiterhin sollen unsere Bürger von Straßenausbaubeiträgen entbunden werden. Die Abwasserkonzeption für Heide steht an. Bürger und Vereine sollen nicht unzumutbar belastet werden.
Auf der Liste kandidieren außerdem: Gottfried Jurisch, Winfried Lehmann, Henry Noack, Lothar Zschiesche und Ulrich Thiel .

WG VdgB und Bauernpartei

Für die Wählervereinigung ehemalige VdgB und Bauernpartei antwortet Gerhard
Bredemann (65), Rentner
:
1. Mit seinen Teichen, großen Wiesen- und Waldflächen bietet die Gemeinde ein attraktives Wohnumfeld mit ländlicher Struktur. Darüber hinaus gibt es durch die vielen bestehenden Vereine ein reges Leben. Auch ein gewisser Zusammenhalt der Wiednitzer bei der Bewältigung von Problemen macht den Ort lebenswert.
2. Viele Straßen wurden in den vergangenen Jahren neu gebaut. Jetzt ist es an der Zeit, bestehende zu sanieren. Das Zusammenwachsen von Wiednitz und Heide muss unbedingt weiter gehen. Dazu zählt auch eine bezahlbare Lösung für den Ortsteil.
3. Die Wahrung des Grundprinzips der überparteilichen Arbeit im Gemeinderat ist mir wichtig. Unsere Partei ist die Gemeinde. Aufgrund meiner umfänglichen Erfahrungen im Baubereich werde ich mich besonders in die Begleitung von Baumaßnahmen einbringen.
Außerdem kandidieren: Enrico Mütze, Ruth Joachim, Katharina Nothing und Dieter Sinde.

Radfahrverein

Für die Wählergemeinschaft des Radfahrvereins 1990 Wiednitz e.V. antwortet
Klaus Zschech (48), Diplom ingenieur :
1. Der dörfliche Charakter ist ein entscheidendes Plus. Auch die Bodenständigkeit der Bürger, das rege Vereinsleben, die schöne Natur und die verkehrsgünstige Lage sind Vorteile, die Wiednitz anziehend machen.
2. Den zwangsläufigen Konflikt zwischen alteingesessenen Wiednitzern und Neu-Bewohnern unseres Ortes gilt es weiter abzubauen. Dazu zählt auch die stärkere Einbindung von Heide. Noch intensiver ist am Dorfbild zu arbeiten.
3. In erster Linie zählt beim Handeln Fachkompetenz, die in der heutigen Zeit dringender notwendig ist denn je. Vor allem auf dem Gebiet Soziales, dem technischen Bereich und dem Kommunalbereich will der Wählerverein sich ver stärkt einbringen. Dazu zählt auch, zukünftig weiteres Gewerbe in Wiednitz anzusiedeln und nach neuen Wegen zu suchen, die den bisherigen erfolgreichen Weg untersetzen. Das stärkere Einbinden der Meinungen und Wünsche der Bewohner ist großes Ziel.
Für die Wählergemeinschaft treten noch Detlef Moschke und Andrea Schmaler an.

PDS Die PDS äußert sich nicht. Die Listenbewerber sind: Knut Moschke, Horst Schulze und Karl-Heinz Weigel.