In dem Neubau, für den bereits anstelle der abgerissenen Pathologie eine Baugrube ausgehoben ist, soll ab nächstem Jahr gekocht werden. Die samt Verteilsystem rund fünf Millionen Euro teure Investition ist die erste Maßnahme, die von der Sana AG als neuem Klinikum-Teilhaber finanziert wird. Nach den Worten von Sana-Finanzvorstand Thomas Lemke hat der Münchener Krankenhaus-Betreiber sich der Stadt gegenüber verpflichtet, in den nächsten fünf Jahren insgesamt rund 25 Millionen Euro ins Klinikum zu investieren. Die Übernahme von 49 Prozent der städtischen Krankenhaus-Anteile durch Sana, die der Stadtrat am Monatsanfang gebilligt hatte, ist inzwischen weitgehend unter Dach und Fach. Laut Thomas Lemke gab es vorige Woche den nötigen Notartermin: „Es ist vollbracht. Es fehlen aber noch bestimmte Genehmigungen, zum Beispiel vom Kartellamt.“ Am täglichen Krankenhausbetrieb ändert der Sana-Einstieg erst einmal nichts. „Es wird ab morgen nichts anders sein“, sagt Andreas Grahlemann. no