Doch nach feiern ist Amtsdirektor Günter Quander (parteilos) deshalb nicht zumute. Im Amtsausschuss mahnte Quander am Montagabend eine "Aufbruchsstimmung wie vor 20 Jahren" an, um mit dem bestmöglichen Ergebnis durch die Gemeindegebietsreform zu kommen. Über die Reaktion des Landkreises auf das vom Amt im April vorgelegte Konzept zu einer Einheitsgemeinde ist am Montagabend informiert worden. Die Kommunalaufsichtsbehörden fordern demnach vor einer abschließenden Prüfung noch "vertiefende Erläuterungen". Das betrifft etwa den Punkt Personal: So fordern die Aufsichtsbehörden, dass der in Aussicht gestellte Stellenabbau mit einem Personalentwicklungskonzept zu untersetzen ist. Da eine Schließung von Sportstätten nicht vorgesehen ist, wird eine Übersicht der Anlagen, deren Auslastung und ein Wirtschaftlichkeitsvergleich gefordert. Die Behörde erwartet zudem Erläuterungen zur Zentralisierung des Bauhofes und zu den Jugendclubs, die ebenfalls erhalten bleiben sollen. Ziel ist es letztlich, den Haushalt zu entlasten. Sollten die Nachweise nicht überzeugend gelingen, "käme alternativ eine Auflösung des Amtes in den Grenzen der Altkreise Forst und Spremberg in Betracht", heißt es in dem vorgestellten Papier.