Mit dem Geld sollen die Kläger unterstützt werden, die nach der Niederlage vor dem Oberverwaltungsgericht nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Laut Knopke sind für die Verhandlungen vor den Verwaltungsgerichten bisher Kosten in Höhe von rund 5500 Euro aufgelaufen. Die Initiative hofft, dass den Klägern zumindest ein Teil der Summe über die Spenden erstattet werden kann. Schließlich hätten die Cottbuser das Verfahren stellvertretend für die rund 9000 Altanschließer in der Stadt vorangetrieben. Auf der Internetseite www.wasser-netz.de wurde eine Internetplattform Brandenburger Initiativen geschaffen. Auf dieser Seite ist auch der Cottbuser Spendenaufruf einschließlich der Kontonummer zu finden.

Das Thema Altanschließer wird aller Voraussicht nach auch in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 26. Februar eine Rolle spielen. So hat die Cottbuserin Marianne Spring einen umfangreichen Katalog für die Einwohnerfragestunde eingereicht. Die im Januar gegebenen Antworten auf eine Bürgeranfrage zum Problem seien nicht befriedigend gewesen, sagt sie.