26. September 2009, 00:00 Uhr

Peter Schroth inszeniert beim 6. GlückAufFest „Napoleon oder Die hundert Tage“

Peter Schroth inszeniert beim 6. GlückAufFest „Napoleon oder Die hundert Tage“

Senftenberg Eins der Stücke, die beim 6. GlückAufFest „Grab(b)e“ zur Auswahl stehen, ist Christian Dietrich Grabbes „Napoleon oder Die hundert Tage“. Inszeniert wird es von Peter Schroth, der nicht zum ersten Mal an der Neuen Bühne Senftenberg arbeitet. Ein Blick hinter die Probenkulisse zeigt: Die Stimmung ist heiter.

Napoleon (Heinz Klevenow) will's noch einmal wissen. Foto: Rasche Foto: Rasche
Denn natürlich wurde während der Herrschaft der hundert Tage nicht nur geschossen, intrigiert und marschiert, sondern auch geliebt. Wie das zusammengeht, zeigen der skrupellose Jouve, Anführer des Pariser Mobs, und eine aristokratische Dame, die es sich von ihm besorgen lässt, während die Proklamationen des zurückgekehrten Kaisers verkündet werden. Das ist kurz bevor Napoleon in den Krieg gegen die Allianz von Preußen, Russland, Österreich und England aufbricht, um sein Waterloo zu erleben.

Der Grabbe-Text – jedenfalls die vorliegende Fassung von Peter Schroth – ist also nicht ohne Sinnlichkeit, sodass für Amüsement auf der Bühne gesorgt ist. Wenngleich ein schwieriges Thema verhandelt wird: Welche Rolle spielen Führerpersönlichkeiten in der Geschichte und was treibt sie an? Grabbe hat in Bezug auf Napoleon da seine eigene Theorie: „Er ist ein Kerl, den sein Egoismus dahin trieb, seine Zeit zu benutzen . . ., er ist kleiner als die Revolution . . . nicht er, die
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Erstellt am: 26. September 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 26. September 2009, 13:23 Uhr
Autor: Von Renate Marschall

Von Renate Marschall