22. September 2009, 00:00 Uhr

„Hannibal“ ist eines von fünf Stücken beim 6. GlückAufFest in Senftenberg

„Hannibal“, inzeniert von Esther Undisz, ist eines von fünf Stücken beim 6. GlückAufFest in Senftenberg

Senftenberg „Hannibal“ gehört zu den Stücken Christian Dietrich Grabbes, die beim 6. GlückAufFest „Grab(b)e“ in der zweiten Grabung parallel laufen. Inszeniert wird das Stück, das weit in die Geschichte zurückreicht, bis in vorchristliche Zeit, von Esther Undisz. Premiere ist am 3. Oktober. Wir durften schon mal in eine Probe hineinschauen.

Hannibal und seine Mitstreiter stehen auf verlorenem Posten. Foto: Rasche Foto: Rasche
Zwei Sofas, viel mehr ist auf der Bühne im Seitenmagazin nicht zu sehen. Zwei junge Menschen stehen eng aneinandergeschmiegt. Noch wiegt sich Alitta geborgen in den Armen ihres geliebten Brasidas, versucht, die glühenden Augen der römischen Wölfin, in denen sie Karthago versinken sieht, zu vergessen. Obwohl sie ahnt, dass dieser Albtraum kassandrisch ist, verabschiedet sie Brasidas hoffnungsvoll. Er will Hannibal zu Hilfe eilen. Der steht vor Rom, um dort die Interessen Karthagos zu verteidigen – klingt irgendwie heutig. Zunächst siegt Hannibal. Er hat die Römer überrumpelt, indem er den beschwerlichen und verlustreichen Landweg über die Alpen nahm, statt übers Meer. Doch nun braucht er Nachschub. Bote um Bote wird in die Heimat geschickt – keiner kehrt zurück. Nicht jeder ist Hannibal dort gewogen. Fast ist er vergessen. Hannibal?

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Erstellt am: 22. September 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 22. September 2009, 09:21 Uhr
Autor: Von Renate Marschall

Von Renate Marschall