Was Arthur Schopenhauer, der Meisterdenker des Pessimismus, vom Glück hielt
Glück Glück gibt es nicht, höchstens die Abwesenheit von Unglück, schreibt Schopenhauer. Wie sich die zahlreichen Übel des Lebens in Grenzen halten lassen, verrät er in seinen „Aphorismen zur Lebensweisheit“.
Das Leben war in seinen Augen nicht dazu da, um glücklich zu machen, sondern um ertragen zu werden. Nichtsdestotrotz hat der Philosoph mit seinen „Aphorismen zur Lebensweisheit“ (Erstveröffentlichung 1851 im Band 1 der „Parerga und Paralipomena“) einen Glücksratgeber geschrieben. Darin sieht er um des Experiments willen von seinem „höheren metaphysisch-ethischen Standpunkte“ ab (dass es Glück nicht gibt), und erörtert, welche Bedingungen dem Glück oder zumindest der Vermeidung von Unglück förderlich sind.
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Erstellt am: 08. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 08. März 2010, 12:03 Uhr
Autor: Von Felix Johannes Enzian
