27. Oktober 2009, 00:00 Uhr

Hundekuchen als Erzählervorteil

Die Autoren Irmtraud Gutschke und Hermann Kant im Gespräch über „Die Sache und die Sachen“

Brieske Mit kraftvoller Stimme, klaren Bekenntnissen und Standpunkten sowie der unverwechselbaren Ironie mit ungebrochenem Selbstwertgefühl erleben die Besucher im großen Saal des Briesker Seniorenheimes Hermann Kant im Gespräch mit Irmtraud Gutschke.

Irmtraud Gutschke im Gespräch mit Hermann Kant. Foto: Weser Foto: Weser
Die Autorin und Journalistin hat vor zwei Jahren das Interviewbuch ,,Die Sache und die Sachen“ über den Schriftsteller und Vorsitzenden des DDR-Schriftstellerverbandes veröffentlicht. Darüber sprechen beide am Samstag auf der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierten Veranstaltung vor zahlreichen Kant-kundigen Zuhörern. Zunächst sei Hermann Kant skeptisch über ein Buch gewesen, das Etappen seines Lebens aus subjektiver Sicht nachzeichne, denn alle wesentlichen biografischen Bezugspunkte stünden in seinen Romanen und Erzählungen von ,,Die Aula“ über ,,Der Aufenthalt“ bis zu ,,Okarina“. Aber ,,dann hat er sich doch unkompliziert überreden lassen“, verrät Irmtraud Gutschke, die auch ein sehr persönliches Gesprächsbuch über Eva Strittmatter verfasst hat.
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Erstellt am: 27. Oktober 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 27. Oktober 2009, 10:20 Uhr
Autor: Von Jürgen Weser

Von Jürgen Weser