17. März 2009, 00:00 Uhr

Vom Mutterschaf bis zur Löwenbraut

Tierskulpturen in der Galerie am Berliner Gendarmenmarkt

Es scheint, als sei es ein Paradies, „wo Mensch und Tier sich glücklich fanden, Ja, ihre Sprache selbst verstanden“. Diese Verszeile des emsig dichtenden Eugen Roth zum „Tierleben“ kommt beim Besuch der Ausstellung „Animals in Art“ in der Galerie am Berliner Gendarmenmarkt in den Sinn.

Jo Jastram, Gestürztes Pferd, Bronze, 1970. Foto: Hermann Büchner Foto: Hermann Büchner
In ihr wird mit mehr als 60 Exponaten veranschaulicht, wie sehr seit Jahrhunderten dieses Sujet die Bildhauerei beeinflusst.

Gezeigt werden Tierskulpturen von zwölf Künstlern mehrerer Generationen, von Joachim Dunkel (1925-2002 Berlin) und Raymond Durchamp-Villons (Damville 1876-1908 Cannes) über Conrad Felixmüller (1897-1977 Berlin) und Erich Oehme (Bartelsdorf/Sachsen 1889-1970 Meißen) bis zu Kerstin Seltmann (Berlin 1961, lebt in Kemlitz/Brandenburg) und Jürgen Wittdorf (Karlsruhe 1932, lebt in Berlin). Dem Besucher öffnet sich ein kleines Tierparadies zumeist bronzener Vierbeiner. Ergänzt wird die Präsentation durch Druckgrafik und Tuschestudien.

Mit ein wenig Fantasie kann man sich vorstellen, wie die versammelten bunt gemischten Kreaturen von den Sockeln herab brüllen, grunzen, bellen, wiehern, schnurren oder schmatzen.

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Erstellt am: 17. März 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 18. März 2009, 13:44 Uhr
Autor: Von Albert Jaritz

Von Albert Jaritz