01. Februar 2012, 00:00 Uhr

Umgestaltungen in Dresdner Albertinum: Platz für neue Kunst

Dresden Für die zweite große Sonderschau im Albertinum schöpft die Dresdner Galerie Neue Meister aus dem eigenen Bestand. „Die ganze Etage wird neu eingerichtet“, sagte Direktor Ulrich Bischoff am Dienstag.

Einige der Bilder für „geteilt/ungeteilt“ (7. Februar bis 27. Januar 2013) seien noch nie gezeigt worden und seit 1950 im Depot gewesen. Die Exposition zeige nicht explizit deutsche Kunst, sondern Kunst in Deutschland. Dabei liege der Schwerpunkt auf Dresdner Künstlern, die in großer Breite vertreten seien, wie Hermann Glöckner und Max Uhlig.

Insgesamt sollen rund 120 Werke exemplarisch die Kunst von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart veranschaulichen. Dabei gebe es Begegnungen mit Bekanntem wie Walter Womackas Gemälde „Am Strand“ (1962), das eine DDR-Briefmarke zierte, aber auch Unbekanntem. Das Spektrum reicht von Werken wie „Tod von Dresden„ von Wilhelm Lachnit über ein expressiv-abstraktes Frühwerk von Karl Otto Götz oder A.R. Pencks „Denkmal für das geteilte Deutschland“ bis zu Videoarbeiten der jüngeren Künstlergeneration.

Aus der Eröffnungsausstellung „Das versprochene Land“ bleiben Bischoff zufolge vier Leihgaben von Sigmar Polke (1941-2010) an der Elbe. Sie und ein Bild aus eigenem Bestand zeigen künftig in einem Polke-Saal einen Querschnitt dessen Schaffens von 1966 bis zum Spätwerk.
Extras zum Artikel
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:

Erstellt am: 01. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 01. Februar 2012, 03:26 Uhr
Autor: dpa/pb

dpa/pb