Umgestaltungen in Dresdner Albertinum: Platz für neue Kunst
Dresden Für die zweite große Sonderschau im Albertinum schöpft die Dresdner Galerie Neue Meister aus dem eigenen Bestand. „Die ganze Etage wird neu eingerichtet“, sagte Direktor Ulrich Bischoff am Dienstag.
Insgesamt sollen rund 120 Werke exemplarisch die Kunst von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart veranschaulichen. Dabei gebe es Begegnungen mit Bekanntem wie Walter Womackas Gemälde „Am Strand“ (1962), das eine DDR-Briefmarke zierte, aber auch Unbekanntem. Das Spektrum reicht von Werken wie „Tod von Dresden„ von Wilhelm Lachnit über ein expressiv-abstraktes Frühwerk von Karl Otto Götz oder A.R. Pencks „Denkmal für das geteilte Deutschland“ bis zu Videoarbeiten der jüngeren Künstlergeneration.
Aus der Eröffnungsausstellung „Das versprochene Land“ bleiben Bischoff zufolge vier Leihgaben von Sigmar Polke (1941-2010) an der Elbe. Sie und ein Bild aus eigenem Bestand zeigen künftig in einem Polke-Saal einen Querschnitt dessen Schaffens von 1966 bis zum Spätwerk.
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Erstellt am: 01. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 01. Februar 2012, 03:26 Uhr
Autor: dpa/pb
