29. Dezember 2009, 00:00 Uhr

Fressen oder gefressen werden

Sawomir Mrozeks Stück „Auf hoher See“ hat am Mittwoch Premiere am Staatstheater Cottbus

Der 1930 bei Krakau geborene Sawomir Mrozek, Meister des Grotesken und Absurden, zählt zu den bedeutendsten Dramatikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Stück „Auf hoher See“ hat am Mittwoch in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus Premiere.

„Auf hoher See“ mit Gunnar Golkowski (Der mittlere Schiffbrüchige, l.), Roland Schroll (Der schmächtige Schiffbrüchige, M.) und Rolf-Jürgen Gebert (Der dicke Schiffbrüchige). Montage: David Schellenberg
Nach humorvoller Einstimmung im Foyer mit Jan Hasenfuß als Conférencier ist „Auf hoher See“ (Regie: Milena Paulovics). als Spielwut No. 3 im Saal zu erleben: Drei schiffbrüchige Männer – gespielt von Rolf-Jürgen Gebert (Der dicke Schiffbrüchige), Gunnar Golkowski (Der mittlere Schiffbrüchige) und Roland Schroll (Der schmächtige Schiffbrüchige) – geraten auf See in eine existenzielle Situation. Ihre Lebensmittelvorräte sind erschöpft. Eine Überlebensstrategie wird gebraucht. „Wir müssen essen, aber nicht etwas, sondern jemanden“ – so die Idee . . .

Was prädestiniert Sie, NICHT verspeist zu werden?

Der dicke Schiffbrüchige: Mir fällt 'ne Menge an Themen ein. Und ich sage „wir alle“, und damit meine ich vor allem die beiden Kollegen. „Einer von uns“, also einer vor denen müsste sich entscheiden. Ich bin relativ trickreich, ich kämpfe, rudere ganz schön, bin sehr fantasievoll und routiniert.

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Erstellt am: 29. Dezember 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 29. Dezember 2009, 01:25 Uhr
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