19. Dezember 2007, 00:00 Uhr

Filmorchester wieder zurück am alten Standort in Babelsberg

Potsdam. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg ist nach Jahren des „Berliner Exils“ gestern in sein altes Studio in Potsdam-Babelsberg zurückgekehrt. „Wir sind wieder da“, sagte Intendant Klaus-Peter Beyer.

Bereits am Tag nach Weihnachten greifen die 65 Musiker an der alten Wirkungsstätte – in dem Studio spielte der heute in Westeuropa einzigartige Klangkörper schon zwischen 1930 und 1990 Aufnahmen ein – erstmals wieder zu den Instrumenten. Bis aber die komplette Technik perfekt funktioniere, werde es sicher noch einige Zeit dauern. „Dann feiern wir offiziell den Umzug.“
Schon mal einen Blick in den fast leeren Saal warf gestern Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), der seiner Freude über die Rückkehr des Orchesters freien Lauf ließ: „Durch eine Zusammenarbeit mit anderen in Babelsberg angesiedelten Medienunternehmen sowie mit der Hochschule für Film und Fernsehen lassen sich Synergieeffekte erzielen.“
Auch Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) spricht von einem Riesenerfolg. Der Umzug war nach ihren Angaben nur dank einer Finanzspritze über 1,7 Millionen Euro von Bund und EU möglich geworden.  (dpa/pb)
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Erstellt am: 19. Dezember 2007, 00:00 Uhr
Geändert am: 19. Dezember 2007, 01:34 Uhr
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