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Kultur

Ausstellung über jüdische Einwanderer aus dem Osten

Frankfurt/Main (dpa) Fast eine viertel Million Juden aus der früheren Sowjetunion sind seit dem Fall der Mauer nach Deutschland gekommen. In einer Ausstellung in Frankfurt wird nun erstmals Bilanz gezogen.
11.03.2010

Unter dem Titel «Ausgerechnet Deutschland!» beschreibt das Jüdische Museum mit zahlreichen Exponaten den Weg der Einwanderer und die Folgen für die Juden in der Bundesrepublik. «60 Jahre nach dem Holocaust ist jüdisches Leben in Deutschland wieder möglich», stellte der Kurator und Historiker Dmitrij Belkin fest, der selbst 1993 aus der Ukraine kam.

Die Schau stellt die Frage, ob es nach der Vernichtung der Juden in Nazi-Deutschland tatsächlich wieder ein «Judentum zwei» gibt. Inzwischen stellen die russischen Einwanderer knapp 80 Prozent der derzeit etwa 120 000 Mitglieder in den jüdischen Gemeinden.

Die Ausstellung ist vom 12. März bis 25. Juli zu sehen.


 
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