In die Debatte über die Lausitz als Energiestandort mischt sich eine neue Stimme. In Cottbus hat sich ein Verein „Pro Lausitzer Braunkohle“ gegründet. In Potsdam fordert die Opposition eine Regierungserklärung zur Energiepolitik. Mehr[+]
Trotz der gescheiterten Milliarden-Investition zur CO2-Speicherung soll in Brandenburg die Braunkohle weiter gefördert werden. So wollen es Vattenfall und die rot-rote Koalition. Betroffene Bürger sehen das anders. Mehr[+]
Der Energiekonzern Vattenfall hat seinen Plan, in Jänschwalde (Spree-Neiße) ein Demonstrationskraftwerk mit Kohlendioxidabscheidung (CCS-Technik) zu bauen, endgültig aufgegeben. Für die Anlage sollten 1,5 Milliarden Euro in der Lausitz investiert werden. Mehr[+]
Das Gesetz zur Speicherung von CO2 aus Demonstrationskraftwerken (CCS-Gesetz) steht vor der Verabschiedung im Bundeskabinett. Eine darin aufgenommene Ausstiegsoption einzelner Länder setzt Brandenburg politisch unter Druck. In Jänschwalde (Spree-Neiße) hängt eine 1,2 Milliarden-Euro-Investition davon ab. Mehr[+]
Erstmals sind mögliche Standorte für die geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid (CO2>) bekanntgeworden: Wie der „Spiegel“ berichtet, hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in einem bislang Kataster 408 mögliche Endlager für die CCS-Technik ausgewiesen. Im Kataster finden sich auch die bereits bekannten Standorte in der Region. Mehr[+]
Ein Beschluss über die unterirdische Speicherung des Klimagases Kohlendioxid in Deutschland lässt auf sich warten. Die Bundesregierung entscheidet nach Darstellung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) vermutlich nicht mehr im Dezember über ein entsprechendes CCS-Gesetz. Die RUNDSCHAU sprach darüber mit dem EU-Energiekommissar Günther Oettinger. Mehr[+]
Die Bundesregierung wird aller Voraussicht nach in diesem Jahr keine Entscheidung mehr über das CCS-Gesetz zur Abscheidung und unterirdischen Lagerung des klimaschädlichen Kohlendioxds (CO2) treffen. Das sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Ende der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder in Cottbus. Mehr[+]
Die Pläne des Lausitzer Energiekonzerns Vattenfall zur Speicherung von Kohlendioxid (CO2) stoßen auf Widerstand der Verbandsvertreter der Wasserwirtschaft. Auf einer Veranstaltung in Potsdam erklärte die Geschäftsführerin der bundesweiten Allianz für öffentliche Wasserwirtschaft, Christa Hecht, dass Gefahren für das Grund- wie das Trinkwasser nicht ausgeschlossen werden könnten und deswegen die Vattenfall-Pläne nicht verwirklicht werden sollten. Mehr[+]
Das von dem Lausitzer Stromkonzern Vattenfall geplante Verfahren zur Speicherung von CO2 stößt auf entschiedenen Widerstand des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), eines der größten deutschen Umweltverbände. Sprecher der Organisation stützten sich am Donnerstag dabei auf ein Gutachten, das die Gefahren detailliert beschreibt, die bei einer großvolumigen Einspeisung des Klimakillers in den Untergrund entstehen könnten. Mehr[+]
Die Braunkohlewirtschaft ist noch immer der prägende Industriezweig der Lausitz. Ihre Zukunft hängt jedoch von der CCS-Technologie ab. Über die nun notwendigen Schritte äußerte sich der Vorstandsvorsitzenden der Vattenfall Europe Mining & Generation AG, Dr. Hartmuth Zeiß, im RUNDSCHAU-Gespräch. Mehr[+]