Anfang der 90er-Jahre hatte Schipkau knapp 6000 Einwohner. Heute sind es noch 2850. „Wir haben die Kurve gekriegt“, ist Ortsbürgermeister Klaus Prietzel dennoch optimistisch. Als große Pluspunkte von Schipkau benennt er die Kinderfreundlichkeit, die neu geschaffene Ortsmitte, die schmuck sanierten Wohnblöcke rechts und links der Friedrich-Engels-Straße und die Sportbegeisterung der Schipkauer. Mehr[+]
Der Einwohnerschwund in Cottbus hält nach Angaben des Fachbereichs Bürgerservice der Stadtverwaltung weiter an. Danach waren Ende des Monats März 99 813 Bürger mit ihrem Hauptwohnsitz in Cottbus gemeldet. Mehr[+]
Ostdeutschland ist das demografische Notstandsgebiet des europäischen Kontinents. Nirgendwo in Europa seien so viele junge Frauen abgewandert, was den Abwärtstrend in der Bevölkerungsentwicklung beschleunige. Das teilt das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung mit. Mehr[+]
Im vergangenen Jahr ist die Stadt Forst unter die Bevölkerungszahl von 22 000 Einwohnern gerutscht. Gegen Jahresende dürften weniger als 21 700 Menschen in der Stadt gelebt haben*. Das geht aus den Zahlen des Landesbetriebes für Datenverarbeitung hervor Im Vergleich zum Jahr 2006 dürfte Forst damit zwei Prozent seiner Einwohner verloren haben. Vergleichbar hohe Verluste hat es seit der Eingemeindung mehrerer Ortsteile im Jahr 1993 nur in den Jahren 2000 bis 2002 gegeben. Von einer maximalen Einwohnerzahl von 21 600 war das Basiskonzept für den Forster Stadtumbau erst für das Jahr 2015 ausgegangen. Mehr[+]
Der Stadtumbau Ost ist als Reaktion auf den Bevölkerungsschwund seit Jahren im Gange. Doch nicht nur Städte, auch die Dörfer in der Lausitz und im Elbe-Elster-Land stehen durch Abwanderung und Überalterung unter Druck. Kleine Orte könnten langfristig ganz von der Landkarte verschwinden. Um das zu verhindern setzen in Brandenburg und Sachsen Politiker vor allem auf die Initiative der Betroffenen. Mehr[+]