24. Januar 2010, 00:00 Uhr

Rockzilla pusht Newcomer

David Kopsch geht mit seiner neuen Musikagentur im März an den Start

David Kopsch steht noch ganz am Anfang seiner Karriere im Musikbusiness. Für dem kommenden März plant er den Einstieg seiner eigenen Management-Agentur, die sich um aufstrebende junge Bands kümmert.

Lashdown haben sich Anfang 2008 gefunden und wollen mit Hilfe von David Kopsch mächtig für Aufsehen sorgen. Foto: pr Foto: pr
Die Idee dazu trägt Kopsch tief im Herzen: „Ich liebe einfach die Musik“, sagt er. Diese Beziehung will er nun ab März in der Arbeit mit jungen Bands vertiefen. Noch befindet er sich er sich in der Gründung seiner Firma „Rockzilla“, will sich aber dann um das Management junger Künstler kümmern: „Die ersten Kontakte und Erfahrungen habe ich bei der Coca Cola Soundwave Tour gesammelt, bei der ich auch im vergangenen Jahr mitgearbeitet habe. Daher weiß ich, wie das Geschäft funktioniert und dass es sehr viele Bands gibt, die gefördert werden sollten.“

Um dieses Ziel selbst in Angriff nehmen können, hat er sich mit dem „Zukunft Lausitz e.V.“ zur Gründung eines entsprechenden Unternehmens in Verbindung gesetzt. Kopsch ist im Nachhinein froh über diesen Weg: „Die Zukunft Lausitz hat mir im Umgang mit Banken, Ämtern, im strukturierten Denken und anschließenden Überprüfen der Meilensteine, die man sich selbst setzt, sehr geholfen.“ Damit das Geschäft richtig anlaufen kann, ist eine Homepage in Arbeit, die pünktlich zum Unternehmensstart online gehen wird.

Natürlich dürfen einem Musik-Manager die Klienten nicht fehlen: „Besonders für die Cottbuser Region sind Grandloom, Lashdown und Jack Rabbit Slims sehr interessant“, sagt er. Eines haben die Bands gemeinsam: Rock. Während sich Grandloom im Stonerrock und auf der Psychadelic-Schiene zu Hause fühlen, widmet sich Lashdown (Foto) dem Hardcore und Metal. Jack Rabbit Slims verpassen dem altehrwürdigen Southern Rock eine Frischzellenkur.

Für diese Bands übernimmt David Kopsch das Booking, die Pressearbeit und auch die Planung und Durchführung des Plattengeschäfts. „Welche Bands ich unter Vertrag nehme, beurteile ich selbst. Ich schicke aber auch Demos an Freunde und Bekannte, die mir dabei helfen.“ Gerade plant er eine Tour für Grandloom. Außerdem ist ein großes Event in Cottbus geplant. „Ich verrate aber noch nichts, bevor es nicht spruchreif ist“, sagt der junge Manager im Stile eines alten Hasen. Als solcher will er eine seiner Bands nach Jahren im Geschäft noch im Radio hören – „wie die Rolling Stones“, sagt er. Wie weit der Weg zum Erfolg ist, weiß er aber genau: „Erstmal will ich der beste Bandmanager im Osten werden, dann in ganz Deutschland.“ Wer weiß, vielleicht werden ja aus Grandloom die neuen Stones? Den Anfang hat David Kopsch gemacht. cb

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Erstellt am: 24. Januar 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 24. Januar 2010, 11:14 Uhr
Autor: cb

cb
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